...die "Tastomania" von Stephan Adam war das experimentellste Werk. Die Orgel, deren Töne wie ein Magnet alles um sich herum aufzusaugen schien, die gemeinsam mit dem Klavier - seine Saiten wurden zum Schnarren gebracht mit einem wattierten Schlagstock - Schärfe und Härte anhäufte, um sie im Dreivierteltakt wieder wegzuschmelzen. Das Marimbaphon mit so kostbaren Klängen, dass sie ehrfürchtigen Schauder hervorriefen. Gläsernes Geriesel vom Cembalo. Eine Unterwasserlandschaft, aus der sich gleißende Spritzer lösten. Manisches Spiel auf den Tasten, eben großartige "Tastomania".